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Wir werden ETFs besteuert?

Bei ETFs handelt es sich bekanntlich um Fonds und somit um Wertpapiere, in die Anleger vor allem deshalb investieren, um einen Ertrag zu erzielen. Je nach Indexfonds bestehen die Erträge entweder nur aus den Kursgewinnen oder zusätzlich auch als aus Anteilen an Dividenden, die der Fonds natürlich erhält, wenn er die dem Index zugrunde liegenden Aktien tatsächlich im Portfolio hat. Sämtliche Erträge, die durch ein Investment in ETFs anfallen, sind steuerpflichtig. Sie fallen unter die Kapitalertragssteuer, konkret in den Bereich der Abgeltungssteuer. Dies bedeutet, dass sämtliche Gewinne, die Anleger aus der Anlage in ETFs erzielen, mit dem pauschalen Satz in Höhe von 25 Prozent zu versteuern sind.

Allerdings haben Sie natürlich die Möglichkeit, Ihrer Bank oder Ihrem Broker einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Es gibt in Deutschland nämlich den sogenannten Sparerpauschbetrag, der für Alleinstehende bei 801 Euro und für Verheiratete bei 1.602 Euro liegt. Bis zu diesem maximalen Betrag können Erträge freigestellt werden, was selbstverständlich auch für die Gewinne aus ETF-Fonds gilt. Zusammenfassend fallen Erträge aus ETFs also unter die Abgeltungssteuer, sie sind somit steuerpflichtig. Bei Nutzung des Sparerpauschbetrages können allerdings Erträge von 801 Euro bzw. 1.602 Euro im Jahr steuerfrei bleiben.


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