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Wie sicher sind ETFs?

Viele Anleger interessiert bei einem Investment die Sicherheit, sodass auch die Frage interessant ist, wie sicher ETFs eigentlich sind. Natürlich fallen ETFs als Fonds und somit Wertpapiere nicht in den Bereich der gesetzlichen Einlagensicherung. Dennoch müssen Anleger keine Sorge um ihr Kapital haben, falls die Fondsgesellschaft einmal insolvent werden sollte. ETFs beinhalten nämlich genauso wie aktiv gemanagte Fonds einen automatischen Schutz vor dem bei zahlreichen anderen Geldanlagen vorhandenen Emittentenrisiko. Die Fondsanteile bzw. Bestände des Anlegers werden nämlich getrennt als Sondervermögen verwahrt und verwaltet, sodass diese selbst im Falle einer Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse des Fonds fallen würden. Somit gibt es bei ETFs in aller Regel kein Emittentenrisiko.

Andere Risiken, die grundsätzlich bei einer Kapitalanlage anfallen können, sind allerdings auch bei ETF-Fonds vorhanden. Zu nennen sind hier insbesondere das Kursrisiko, das Ertragsrisiko und bei ETF-Fonds, die in einer ausländischen Währung notiert werden, ist ebenfalls das Währungsrisiko zu nennen. In erster Linie ist bei Indexfonds also das Kursrisiko zu beachten, denn natürlich können die im Index vertretenen Aktien, die der Indexfonds abbildet, vom Kurs her fallen. Dieses Risiko wird – statistisch betrachtet – allerdings im Laufe der Anlagedauer immer geringer. Somit ist das Risiko bei einem Anlagehorizont von beispielsweise zehn Jahren bereits deutlich gegenüber einem Anlagehorizont von lediglich drei Jahren gesunken. Die Sicherheit der ETFs lässt sich also vor allem durch eine möglichst lange Anlagedauer reduzieren, aber natürlich auch durch die Wahl der Indexfonds. Eine möglichst breite Streuung ist ebenfalls dazu in der Lage, Risiken zu minimieren.


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