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Was sind ETFs?

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Funds, was übersetzt an der Börse gehandelte Fonds heißt. Dies ist gleichzeitig ein markantes Merkmal der sogenannten Indexfonds, wie ETFs ebenfalls bezeichnet werden. ETFs werden als Indexfonds bezeichnet, weil sie im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds einen bestimmten Index 1:1 nachbilden. Dies bedeutet, dass innerhalb des Portfolios des ETF-Fonds exakt diejenigen Aktien im gleichen Verhältnis vertreten sind, wie sie auch beim zugrunde liegenden Index enthalten sind.

ETFs zeichnen sich vor allem durch ihre im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds meist geringeren Kosten aus, werden an der Börse gehandelt und sind mittlerweile am Markt in einer großen Auswahl von über 1.000 unterschiedlichen ETF-Fonds vertreten. In aller Regel handelt es sich bei ETFs um passiv gemanagte Fonds, sodass tatsächlich ausschließlich nur der Index nachgebildet wird. Unterscheiden kann man die ETFs danach, ob die jeweiligen Basiswerte tatsächlich physisch im Portfolio hinterlegt sind oder über Swaps bzw. andere Termingeschäfte lediglich abgebildet werden. Experten und auch zahlreiche Anleger bevorzugen hier physisch replizierte ETFs, da diese eine höhere Sicherheit bieten.


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